Diese hübsche Langhornbiene ist eine echte Sandliebhaberin. Um sie beobachten zu können, reisen wir am besten ins nordostdeutsche Tiefland, denn nur dort kommt sie bei uns noch vor.
Anhand ihrer schwarzen Querbinde auf der Brustoberseite und ihrem orangerot gefärbten Körperende lässt sich diese hübsche Hummelart auch im Freiland recht sicher bestimmen.
Diesen Monat präsentieren wir „Colletes fodiens“. Der wissenschaftliche Name verrät schon viel über den Nestbau dieser Bienenart: „fodiens“ bedeutet so viel wie „grabend“ oder „wühlend“. Und tatsächlich gräbt die Filzbindige Seidenbiene kleine Gänge in offenen, sandigen Bodenstellen.
Diese Biene hat einen ausgesprochenen Sinn für Ästhetik: Die Mohn-Mauerbiene kleidet ihre Brutgänge mit Stückchen von Blütenblättern aus, zum Beispiel vom Klatschmohn.
Ist das eine Ameise auf Hochzeitsflug? So klein und schwarz, wie sie durch die Lüfte fliegt, liegt die Vermutung nahe. Aber es ist eine Biene! Die eher unscheinbare Ungezähnte Glanzbiene wird nur 8 Millimeter groß.
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