Pelzbienen erinnern durch ihre flauschige Behaarung an Hummeln. Zu erkennen sind die Männchen an ihrem zumeist gelben, oder weißen Kopfschild. Die Weibchen unterscheiden sich stark von den Männchen, dieser Geschlechtsdimorphismus ist typisch für Pelzbienen. Die Weibchen der Wald-Pelzbiene haben..
Im Wonnemonat Mai blühen die meisten einheimischen Pflanzen: Klatschmohn, Margeriten, Flieder, Vergissmeinnicht und Maiglöckchen sind nur wenige Beispiele. Auch die Lieblingsfutterpflanze unserer Wildbiene des Monats, die Mai-Langhornbiene (Eucera nigrescens), blüht im Mai: das ist die rosablühende...
Im wechselhaften Monat April widmen wir uns einer eher unscheinbaren "Allerweltsart". Erst auf den zweiten Blick werden die Besonderheiten dieser Spezies unter den Wildbienen deutlich. Die Gewöhnliche Bindensandbiene fliegt nicht nur besonders lange, sondern auch...
Im goldenen Oktober endet nicht nur der Sommer, auch unsere diesjährige Reihe der Wildbiene des Monats findet ihr vorläufiges Ende. Bunte Farben sind nicht nur charakteristisch für Blütenpflanzen und Herbstlaubfärbung. So manche hervorstechende Färbung findet sich sogar in der Artbezeichnung im Tierreich wider. Auch unsere heimischen Wildbienen...
Im Spätsommer widmen wir uns einer Art, die besonders gerne offene Landschaften liebt. Viele Wildbienen- und andere Insektenarten fühlen sich in Heidelandschaften wohl und haben hier ihren Hauptlebensraum. Dies spiegelt sich auch in der Namensgebung vieler Arten wider. Heide-Filzbiene (Epolus cruciger), Heidekraut-Seidenbiene (Colletes succinctus)...
Auch im Hochsommer ist reichlich Flugbetrieb bei unseren heimischen Wildbienen. Dazu zählt auch die von August bis September fliegende Zahntrost-Sägehornbiene. Unsere ausgewählte „Wildbiene des Monats“ ist mit ihren 10 bis 12 Millimeter Körperlänge in etwa so groß wie...
Im Sommermonat Juli widmen wir uns erneut einer Kuckucksbiene. Die Bärtige Kuckuckshummel besitzt einen kurzen rundlichen Kopf mit schwarzen Haarbüscheln an ihren Mundwerkzeugen (Mandibeln). Diese verhalfen ihr zur deutschen Namensbezeichnung. Für die Weibchen ist folgende Körperzeichnung charakteristisch...
Im Juni ist Hochsaison für unsere heimischen Wildbienen. Die dunkle Wildbiene des Monats beendet allerdings zur Zeit der Sommersonnenwende schon ihren Lebenszyklus. Die zu den Echten Bienen (Apidae) gehörenden parasitierende Gattung der Trauerbienen verdankt ihren Namen der überwiegend trist wirkenden schwarzen Behaarung. Die Pracht-Trauerbiene besitzt zudem eine charakteristische schneeweiß-fleckige Körperzeichnung an Hinterleib (Abdomen) und Beinen, was ihr auch den Namen Weißfleckige Trauerbiene einbrachte.
„Alles neu macht der Mai“, so heißt es im Liedtext von Hermann Adam von Kamp. Dies gilt ebenso für unsere kleine, ab Ende April fliegende, Wildbiene des Monats Mai. Die Blaue Ehrenpreis-Sandbiene verdankt Ihren Namen dem speziellen Sammelverhalten. Sie sucht ausschließlich Nektar und Pollen am Ehrenpreis (Veronica). In Mitteleuropa fliegt sie hauptsächlich auf den Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys, Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae)), die ihre Hauptpollenquelle ist.
Unsere Wildbiene des Monats ist auch unter dem Namen ´Zweifleck Erdbiene´ bekannt. Diese Bezeichnung verdankt sie den zwei rötlichen Flecken (=bi-maculata) auf der Unterseite ihres Hinterleibs (Abdomen). Zudem sind ihre komplett schwarzgefärbten Hinterbeine charakteristisch für ihr Erscheinungsbild. Die frühfliegende Wildbienenart ist zwischen 11 und 14 mm groß und somit etwas kleiner als die Westliche Honigbiene (Apis mellifera).
Stiftung für Mensch und Umwelt Dr. Corinna Hölzer & Cornelis Hemmer Hermannstraße 29, D - 14163 Berlin Tel.: +49 30 394064-310 info[at]deutschland-summt.de