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Biologische Vielfalt: Geht in Berlin besonders stark zurück

// BerlinNaturschutz

Skyline von Berlin
Skyline von Berlin © wal_172619/pixabay

1433 Arten sind in den vergangenen gut 300 Jahren in Berlin verschollen. Das entspricht etwa 16 % der Arten. Zu diesem Ergebnis ist eine Forschungsgruppe des Museums für Naturkunde Berlin gekommen. Hierzu hat sie verschiedene Rote Listen ausgewertet.

In Berlin ist die Aussterberate um ein Vielfaches höher als in Deutschland. Dies ist jedoch nicht verwunderlich, denn auf kleinen Flächen kann eine Art schneller verschwinden als dies auf größeren Gebieten der Fall ist.

Ein Beispiel: Sollte die letzte Kreuzkrötenpopulation durch den Bau eines Möbelmarktes aus Berlin vertrieben werden, wäre sie lokal ausgestorben. In Deutschland gibt es sie aber noch. Oder: Der Orangerote Heufalter ist zwar inzwischen in Deutschland ausgestorben. In Europa kommt der Schmetterling aber noch vor, wenn auch in dramatisch kleinen Beständen.

Besonders viele Arten sind im 20. Jahrhundert aus Berlin verschwunden, als die Stadt schnell wuchs und nachverdichtet wurde. Auch im noch kurzen 21. Jahrhundert sind schon so viele Arten verschwunden, wie im gesamten 19. Jahrhundert.

Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung: Keine der in Berlin verschollenen Arten ist weltweit ausgestorben. Eine Wiederansiedelung wäre theoretisch also möglich.

Hier lesen Sie die gesamte Pressemitteilung:
https://www.museumfuernaturkunde.berlin/de/presse/pressemitteilungen/hoher-artenverlust-berlin

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